Sommer 1979 in der CSSR. Der zehnjährige Milosch ist in die Gruppenleiterin seiner Pionierseinheit verliebt. Jarmilla ist 18 und sein Traum. Aber Milosch kann nicht schwimmen, was ihm vor besonders vor ihr peinlich ist. Er kann nur tauchen. Aber das hilft ihm nun auch nicht weiter...

Deutschland. Herbst 1980. Milosch ist nun ein Asylant. Er kann noch immer nicht schwimmen und deutsch kann er auch nicht. Deshalb ist der Schwimmunterricht ganz besonders qualvoll.
Erst als am Ende des Unterrichts ein Tauchwettbewerb veranstaltet wird, sieht Milosch eine Chance sich zu beweisen. Er schaut zu und geht schließlich als letzter an den Start. Milosch taucht aus vollen Leibeskräften und schafft es beinahe den Rekord einzustellen, doch dann kann er nicht mehr und will auftauchen.
Aber in dem Augenblick in dem er auftauchen will, sieht er im gleißenden Licht vor sich Jarmilla, die ihn zu sich winkt. Milosch taucht auf sie zu, holt aus sich die letzten Reserven heraus – und berührt sie zum ersten Mal. Sie zieht ihn zu sich.
Und Milosch hat es geschafft. Er ist die ganze Bahn getaucht...